Island

Moin!

Wir haben gerade festgestellt, dass wir euch noch einen Eintrag schulden – also hier recht schnörkellos: Fotos aus unserer Woche in Island. Die Woche Aufenthalt in Reykjavik konnten wir bei unserem Rückflug nach Europa mit Icelandair kostenlos dazubuchen und das haben wir natürlich gemacht!

Wir waren leider während der gesamten Zeit ganz furchtbar gejetlagt und konnten immer eine Nacht garnicht schlafen und die nächste dafür umso mehr – und das immer abwechselnd. Ihr dürft mal raten, in was für einer Nacht die langerwarteten Nordlichter zu sehen waren… Die Tageslichtverhältnisse haben das Anpassen an eine neue Zeitzone auch nicht wirklich einfacher gemacht, da es erst um 10.30 Uhr hell wurde und die „Sonne“ dann auch spätestens gegen 17.30 Uhr wieder untergegangen ist. 😉

Es war in der Woche relativ schlechtes Wetter, erst der letzte Tag war dann sehr schön, deshalb sind die Fotos etwas grau geworden. Die ersten beiden Fotos sind aus dem Hafen in Reykjavik:

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Am zweiten Tag sind wir – völlig übermüdet wegen dem Schlafmangel – in die berühmte Blaue Lagune gefahren und haben bei ziemlichem Mistwetter in dem Salzsee (eigentlich ein Abfallprodukt des benachbarten Geothermalkraftwerks) entspannt. Da drin war es wenigstens schön warm. :) Mit 35 € für den simpelsten Eintritt lassen die sich das aber auch ganz gut bezahlen.

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Am dritten Tag haben wir auf Anraten des Hostelbesitzers die benachbarte Kleinstadt Hagnafjördur erkundet. Da gab es tatsächlich noch weniger zu sehen, als in Reykjavik selbst – und das Stadtmuseum, das wir besuchen wollten, hatte zu. 😀

Auf dem dritten Foto sieht man übrigens, warum Island (Iceland) seinem Namen trotz Temperaturen über Null durchaus gerecht wurde: die meisten Straßen waren mit einer dicken Eisschicht bedeckt, was selbst kleine Wege zur Herausforderung gemacht hat:
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Nachmittags waren wir dann wieder in Reykjavik unterwegs und haben u.a. den Blick auf den „Hausberg“ Reykjaviks, die Esja, genossen und die berühmte Hallgrímskirkja angeschaut:

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Von Reykjavik aus kann man Tagestouren mit dem Bus zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten buchen. Diese „Golden Circle“ Tour haben wir natürlich auch gemacht! Von den ersten zwei Stunden der Tour gibt es wegen des fehlenden Sonnenlichts leider keine Fotos. Aber hier Fotos bis zum ersten Stopp der Reise: ein nachgebautes traditionelles Wohnhaus, ein kleiner Wasserfall und ein paar der unzähligen Berge/Vulkane, an denen wir vorbeigefahren sind:
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Die erste große Sehenswürdigkeit war die geothermische Region Haukadalur. Dort befindet sich der inzwischen nicht mehr aktive große Geysir Islands („Geysir“) und der zum Glück noch sehr aktive „Strokkur“-Geysir, der alle 5-8 Minuten ausbricht. Auf dem zweiten Bild seht ihr das Becken des nicht mehr aktiven Geysirs, danach noch ein paar Fotos von der Region – es dampft aus alles Ecken:
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Hier der Strokkur beim Ausbruch. Leider verschmilzt das Grau des Himmels ganz gut mit dem Geysir selbst:
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Das ganze nochmal von weiter weg:
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Der Versuch, ein Selfie mit ausbrechendem Geysir im Hintergrund zu machen, ist leider an unserem Timing gescheitert. Aber ich hab mal einen Pfeil ins Bild gemalt, wo der Geysir hätte ausbrechen sollen. 😉 Danach noch der Litli-Geysir (also der „kleine“, der auch nur blubbert):
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Nächster Stopp war der Gulfoss-Wasserfall, auch „goldener Wasserfall“ genannt. Über zwei Stufen (11m und 21m) rauscht hier jede Menge Wasser runter, das dann durch eine 70m lange Schlucht weiterfließt. Sehr cool!
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Die dritte große Sehenswürdigkeit ist abschließend der Pingvellir Nationalpark, mitten im Grabenbruch zwischen der europäischen und amerikanischen Platte. Hier wurde seit 930 n.Chr. das „Althing“ abgehalten, die gesetzgebende Vollversammlung der Isländer (respektive norwegischer Wikinger). Den Rest müsst ihr selbst bei Wikipedia nachlesen – aber es war super schön dort:
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Hier noch die letzten Fotos aus Reykjavik – mit schönem Wetter! :)

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Das war’s dann leider erstmal mit Fotos von unserer Zeit in Kanada – aber wir wollen den Blog auf jeden Fall mit Fotos von unseren weiteren Reisen weiterführen. Bis dahin müssen aber erstmal neue Jobs her. :)

Beste Grüße an alle, die hier noch mitlesen!

Hockey in Hamilton

Unser letzter kanadische Ausflug führte uns letzte Woche zurück nach Hamilton zu Michelle und John, die uns nicht ohne ein Hockey Spiel gesehen zu haben aus Kanada abreisen lassen wollten. Sie waren daher so nett und haben uns zum Spiel der Hamilton Bulldogs gegen die Toronto Marlies eingeladen (beide spielen in der AHL und sind die Teams aus denen die Montreal Canadiens und die Toronto Maple Leafs, also die großen NHL Teams ihren Nachwuchs beziehen). Michelle und John waren sehr sehr gute Gastgeber, nochmal vielen Dank für die tolle Zeit!

Das Spiel selbst war schön schnell, mit mehreren Prügeleien auf dem Eis, also genau das richtige für uns beide Hockey-Experten. Die Bulldogs haben gegen die Toronto Marlies 2:0 verloren, was für uns nicht weiter schlimm war, denn wer beschwert sich schon über einen Sieg des Teams aus der eigenen Stadt.

John hatte uns beiden damit wir nicht zu sehr aus der Menge stechen zwei Hockey-Jerseys geborgt, mit denen wir meiner Meinung nach sehr kanadisch ausgesehen haben.

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Auf dem vorletzten Foto sieht man auch den verrückten Marlies Fan in der ersten Reihe, der ständig wie ein tollwütiger Hund gegen die Scheibe sprang und gegen sie hämmerte, kläffte und versuchte die Gegenspieler abzulenken. Er war übrigens mit Frau und Tochter im Stadion.
Seit unserer Rückkehr nach Toronto hingen wir beide leider mal wieder extrem erkältet im Bett und konnten leider die Sachen die wir uns noch für Toronto vorgenommen hatten nicht mehr machen. Gerne wären wir noch in das Ripley’s Aquarium gegangen, das müssen wir nun wohl ein anderes mal machen.

Leider wird dieser Eintrag wohl der letzte aus Toronto sein. Wir sind gestern für die letzten zwei Nächte zurück ins Hostel gezogen und werden morgen Abend im Flieger nach Reykjavik sitzen.
Wir sind auf Island gespannt und freuen uns schon auf unsere Rückkehr!

Montréal

Moin!

Anfang dieser Woche waren wir in Montréal und haben dort drei Tage verbracht. Leider gibt es von diesem Ausflug nicht viel zu berichten. Hier die Kurzform:

Es war kalt!

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Da wir zu dem Zeitpunkt auch schon ein bisschen rumgekränkelt haben (inzwischen hat’s uns voll erwischt), haben wir die meiste Zeit in unserem muckeligen Hostelzimmer verbracht. Vor allem wollten wir in Montréal aber Étienne treffen, den wir im Hostel in Toronto kennengelernt hatten. Das hat auch geklappt, und so kamen wir auch noch in den Genuss einer französischen Comedyshow (und haben kein Wort verstanden). Auf die -30°C beim nächtlichen Heimweg hätte ich aber gerne verzichtet…

Hier die wenigen Fotos, die wir gemacht haben:

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Das Foto mit voller Vermummung und Tim Hortons-Kaffee in der Hand ist übrigens mein Lieblingsfoto – besser kann man die letzten Monate in Kanada nicht zusammenfassen. 😉

Falls euch interessiert, wie Montréal sonst so aussieht: ich hab mal unsere Fotos vom letzten Montréal-Trip vor genau einem Jahr ausgekramt – das Wetter war damals sehr ähnlich. Wir experimentieren außerdem gerade mit verschiedenen Möglichkeiten, auf dem Blog Fotos einzubinden – das ist jetzt die WordPress-eigene Galeriefunktion. Leider auch nicht so richtig optimal, weil die Fotos viel zu klein dargestellt werden… wir arbeiten daran!

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Kuba – Myris Fotos

Hallo auch von mir!

Tobi hat ja bereits einiges über unsere Woche in Havanna berichtet, hier kommen also noch meine Fotos nach. Leider sind es auch nach drei Tagen Bilder sortieren noch viel zu viele – kleiner krieg ich die Auswahl aber im Moment nicht mehr, da müsst ihr jetzt einfach durch. :)  An der schicken Galerie wie in Tobis Beitrag arbeite ich noch…

Die Woche in Kuba war wirklich großartig und in jeder Hinsicht eine Premiere für uns: das erste Mal in der Karibik, das erste Mal Sozialismus – und das erste Mal Pauschalurlaub! Erstaunlicherweise war ja das Paket mit Flug, Hotel und Transfer günstiger – und zwar viel günstiger – als ein einfacher Linienflug nach Kuba, darum haben wir uns gerne auf das Abenteuer eingelassen. Dadurch haben wir auch mal andere Reisebekanntschaften gemacht als sonst, zum Beispiel diese lustigen Polen mit etwas eingerostetem Deutsch. Die Armen wurden leider am schlimmsten Hotel auf dem Weg nach Havanna abgesetzt und wirkten beim Wiedersehen am Flughafen nach einer Woche etwas verstimmt über diese Wahl (aber sonst hat es ihnen wohl auch gut gefallen).

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Unser Hotel war zum Glück super und lag im Diplomatenviertel Miramar im Westen Havannas, ungefähr 20 Autominuten von der Altstadt entfernt. An unserem ersten Tag sind wir die Strecke gelaufen und haben so unter anderem direkt den riesigen Friedhof Havannas gefunden (Necropolis Cristobal Colon):

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Außerdem sind wir an dem Tag durch Vedado und Havana Centro gekommen, wo von den Touristenmassen in der Altstadt nicht viel zu merken ist. In Centro ging übrigens der erste und letzte Versuch, mir meine Tasche zu klauen, sehr unspektakulär über die Bühne – die beiden Jungs waren nicht nur einen Kopf kleiner als ich, sondern haben sich auch ziemlich ungeschickt angestellt bei der Aktion. Unsicher gefühlt haben wir uns übrigens trotzdem nie; obwohl es ein blödes Gefühl ist mit ein bis zwei kubanischen Monatslöhnen in der Tasche herumzulaufen (der liegt um die 20-25$).

Die weißen Reiher haben wir in Kuba ziemlich häufig gesehen, auch oft als Begleitung einer Kuh (davon hab ich weiter unten noch ein Bild). Außerdem kreisen sowohl über der Stadt als auch auf dem Land große Geier; nur die berühmten Kolibris haben sich leider nicht blicken lassen. :)

Am Abend haben wir es dann noch in die Altstadt und an den Malecon, die kilometerlange Strandpromenade, geschafft.

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Am zweiten Tag haben wir den Bus genommen und sind direkt in der Altstadt abgesetzt worden. Auf die Besuchermassen in den hübsch sanierten Ecken waren wir nicht wirklich vorbereitet, aber da man einfach nur in eine Nebenstraße gehen muss um dem Trubel zu entkommen, war es erträglich:

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Die Mittagshitze haben wir unter einem Baum in Hafennähe ausgesessen, wo nach einer Weile zufällig auch eine Autokarawane vorbeifuhr. Das wir etwas zu sehen bekommen würden war übrigens spätestens dann klar, als unzählige Schulklassen an den Straßenrand gelotst wurden um zu winken (übrigens in getrennten Gruppen):

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Die übrigen Bilder von dem Tag sind aus der Altstadt:

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Den nächsten Tag haben wir ruhig angehen lassen und sind nur ein wenig durch Miramar geschlendert:

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Zum Sonnenuntergang sind wir eher zufällig nochmal ans Meer in Hotelnähe gegangen, vorbei an der russischen Botschaft (der Betonkoloss im zweiten Bild). Anfangs haben wir uns nicht besonders gewundert als uns ein totes Huhn und ähnliches Federvieh im Weg rumlagen, aber nach dem ziemlich eindeutigen Fund einer kopflosen Taube und einem dezenten Blick nach rechts und links  war uns dann auch klar, dass die anderen Besucher nicht nur für den Sonnenuntergang am Meer waren. Die Gruppe links von uns warf erst ein Huhn ins Meer, dann eine Kokosnuss und Rum (zumindest der Farbe nach) und zündeten noch eine Kerze an, bevor sie gingen. Ähnliches (aber ohne tote Vögel) machten die beiden einzelnen Damen in weiß, allerdings stand zumindest eine von ihnen noch lange da und hat gerasselt. Leider weiß ich über Santeria nur, dass es Ähnlichkeiten zu Voodoo hat – wäre bestimmt interessant, das nachzulesen. Falls ihr mehr wisst, dürft ihr euer Wissen übrigens gerne teilen. 😉

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Die nächsten Fotos sind von unserem Trip ins Valle de Vinales, wo der angeblich beste Tabak der Welt herkommt:

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Ich muss gestehen, dass mich die Vorführung, wie man Zigarren rollt, nicht soo brennend interessiert hat, stattdessen also Kükenfotos vom Hof. Sorry, aber die waren einfach zu süß – und flauschig!. :)

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Der Vollständigkeit halber hier auch zwei Fotos von der „prähistorischen“ Wand von 1999. Anschließend ging es noch in die „Indian Cave“ (die unscharfen Tropfsteinbilder erspare ich euch):

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Eigentlich waren wir aber wegen der tollen Karstlandschaft da, die auch UNESCO-geschützt ist. Hier würde ich gerne nochmal mit mehr Zeit hinfahren:

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Tags drauf waren wir im Museum der Revolution, dessen Ausstellung einen Neuanstrich mal ganz gut gebrauchen könnte. Ein paar der Bilder habe ich mal mit Bildunterschrift abfotografiert. Highlights waren sonst: Che Guevaras Fotoapparat (aus der DDR!) und ein selbstgebauter Panzer, der für die Revolution gebaut, aber leider nicht rechzeitig fertig wurde:

 

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Abends nochmal Altstadt:

 

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Am letzten Tag haben wir noch den Platz der Revolution gefunden und dort länger als geplant in der Mittagshitze geschmort. Da wir ihn da zufällig erwischt haben sind wir ein wenig mit dem Doppeldecker-Sightseeingbus durch die Gegend gefahren, was eigentlich ganz witzig war und der uns mit Riesenumweg über Miramar schließlich noch ein letztes Mal in die Altstadt gebracht hat. Nach einem letzten Abend auf dem Balkon ging es dann leider auch schon wieder zurück in die kanadische Kälte.

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Gleich geht’s aber nochmal nach Montréal – das wird zwar wieder sehr kalt, aber wir freuen uns!

Bis bald :)

 

Havanna!

Hallo!

Wir sind, nachdem wir eine Woche in den Geschmack des großartigen kubanischen Winters kommen durften, wieder im eiskalten Toronto angekommen. Abgeflogen sind wir im totalen Winterchaos. Etliche Flüge innerhalb Nordamerikas wurden am 08.01. auf Grund der Wetterlage gestrichen. Leider auch der Flug unseres neuseeländischen Freundes Tom, der an diesem Morgen von Toronto aus seine lange Flugreise, in Richtung Sydney beginnen wollte. Sein erster Flug von Toronto nach Vancouver gehörte zu den über 200 Flügen die kurz zuvor gestrichen wurden. Wir mussten ihn am Flughafen zurücklassen ohne zu wissen ob er überhaupt noch an diesem Tag abfliegen werden könnte. (Er ist letztendlich am Abend aus Toronto gestartet und war „schon“ 48 Stunden später zuhause, der Arme). Unser Flug verlief zum Glück nach Plan und so konnten wir problemlos dem Tiefkühler Toronto für eine Woche entfliehen.

Wir sind in Varadero gelandet, einer Art Halbinsel voller Resort Hotels, sehr schöner Strände, aber wenig Kontakt zum Kuba außerhalb der Touristenbunker. Vom Flughafen wurden wir mit einem Bus abgeholt, der auf dem Weg zu unserem Hotel in Havanna noch etliche andere ansteuerte und  die anderen Urlauber absetzte. Unseres war der vorletzte Stopp und lag im Diplomatenviertel Miramar. Uns wurde bei der Fahrt etwas mulmig, denn mit der Ausnahme eines Hotels, dem 5*Hotel Naciónal, sah eins schlimmer aus als das andere. Doch Myris ausgiebige Online-Recherche vor der Buchung hat sich ausgezahlt und unser Hotel war schon von außen deutlich ansprechender und wir haben uns dort die Woche über sehr wohl gefühlt.

Wir waren sehr viel zu Fuß unterwegs und haben am Tag nach unserer Ankunft eine ausgiebige Tour von unserem Hotel bis in die Altstadt Havannas gemacht, bei dem wir durch sehr viele unterschiedliche und interessante Viertel der Stadt gekommen sind, die man mit Taxi oder Bus nicht unbedingt zu sehen bekommt. Abends haben wir dann vom Malecón aus ein Taxi zurück genommen. Leider kein alter amerikanischer Straßenkreuzer, sondern das Gegenteil: ein kleines, gelbes, dreirädriges Moped („Coco Taxi“). Man nimmt halt das was am ersten hält. Es hat dennoch tierischen Spaß gemacht in so einem „Eisdielenflitzer“ durch den Stadtverkehr zu knattern.

Die meisten Tage haben wir ähnlich verbracht. Meistens haben wir den Shuttlebus vom Hotel in die Altstadt genommen und sind dann einfach bis abends durch die Stadt gelaufen bis wir wieder den Bus zum Hotel genommen haben. Dort haben wir dann die Abende auf unserem Balkon mit Rum und Zigarre ausklingen lassen.

An einem Tag haben wir uns in einen Touristenbus gesetzt und eine Tour in das Valle de Vinales gemacht. Dies ist die größte Tabakanbauregion auf der Insel und besticht durch eine beeindruckend grüne Karstlandschaft.

Der Ausflug beinhaltete den Besuch einer Tabakfarm, einer „prähistorischen“ Wand, einer Tropfsteinhöhle mit anschließendem traditionellem Essen und dem Halt an einem Aussichtspunkt von dem aus die Landschaft überblickt werden konnte.

Das beknackteste war die „prähistorische“ Wand. Das prähistorische an dieser Wand ist, dass 1999 ein kubanischer Künstler Dinosaurier und Schnecken auf eine Felswand hat malen lassen. Dies hat den Nebeneffekt, dass man anschließend ein Touristenrestaurant mit Souvenirstand und Pina Colada Bar danebensetzen kann, zu dem dann alle Touri-Busse gekarrt werden.

Die Gruppe mit der wir unterwegs waren war ein kleiner, nicht vollständig repräsentativer Querschnitt durch die Touristenpalette Kubas. Zum einen gab es ein deutsches Rentnerpaar das weder Spanisch noch Englisch sprach und kein Wort unseres netten Tourguides verstand (aber auch sonst nicht sehr begeisterungsfähig wirkte). Dann gab es noch zwei äußerst rabiate ältere Russinnen, die sich bei jeder Gelegenheit vordrängelten und einen mit ausgefahrenen Ellenbogen zur Seite rempelten, wenn sie meinten, einem mit ihren Tablets das Fotomotiv stehlen zu wollen. Dann waren da noch ein unscheinbares chinesisches und englisches Paar dabei zu denen es nichts zu berichten gibt. Den Vogel schossen aber zwei Italiener Anfang 30 und eine ältere Kanadierin ab. Es wurde sehr schnell deutlich, dass sie Sextouristen waren die mit ihren neuen „Liebschaften“ an diesem Ausflug teilnahmen. Dass sie dieses so selbstverständlich nach außen trugen war dann doch äußerst unangenehm.

Generell hat der Ausflug aber sehr viel Spaß gemacht, denn allein die Landschaft war es wert sich dafür den ganzen Tag in den Bus zu setzen.

Jetzt sitzen wir wieder in unserer Bude in Toronto und bereiten uns so langsam auf die Rückkehr nach Deutschland vor. Morgen geht es allerdings erst noch einmal mit dem Bus für drei Tage nach Montreal.

Ich hoffe euch gefallen die Fotos! Ich konnte die Auswahl leider nicht noch mehr verkleinern. Daher müsst ihr euch jetzt mit diesem Batzen zufrieden stellen 😉

HIER DER BEITRAG MIT MEINEN BILDERN:

Bis bald!

Tobi

 

Eisregen

Habe ich eigentlich schon darüber gejammert, wie ungemütlich das Wetter hier inzwischen geworden ist? Falls nicht, wird es höchste Zeit! Die letzten Wochen waren sehr wechselhaft – meist mit klirrender Kälte (an Heiligabend waren tagsüber zum Beispiel -14°C, mit dem Wind- und Feuchtigkeitsfaktor gefühlt -22°C) und teilweise auch ordentlich Neuschnee – aber zwischendurch immer wieder Tauwetter, wodurch die Straßen einfach nur noch unansehnlich und gefährlich rutschig werden. 

Der Höhepunkt des Mistwetters war dann am letzten Wochenende der Eissturm, der über Nacht alles mit einer Schicht gefrorenem Regen überzogen hat. Durch das Gewicht von dem Eis wurden diverse Stromleitungen heruntergerissen und Bäume zum Umstürzen gebracht – rund 300.000 Menschen waren in Toronto von den dadurch verursachten Stromausfällen betroffen und saßen teilweise auch über die Weihnachtstage im Dunklen. Wir hatten es aber zum Glück durchgängig warm und hell, unser Stadtteil war einer der wenigen garnicht betroffenen. Kann man auf dieser Karte der Stromausfälle auch ganz gut nachvollziehen (wir sind links vom Toronto-Schriftzug):

#Stromausfall

Leider ist aber durch den Eisregen unser Treffen mit Marks Eltern Michelle und John am Sonntagmorgen ausgefallen, auf das wir uns sehr gefreut hatten; die Anfahrt aus Hamilton war durch die Straßenverhältnisse leider völlig unmöglich. Stattdessen sind wir mittags im Schneckentempo zu „Caplanskys Delicatessen“ geschlittert und ich hab auf dem Rückweg dann noch so lange Fotos gemacht, bis mir die Finger fast abgefallen wären. Leider war das Wetter ziemlich grau, aber schön war es trotzdem! Bild Nr. 2 zeigt übrigens unseren Briefkasten (aus dem hin und wieder mal lang ersehnte Post verschwindet):

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