Monats-Archive: August 2013

Riot Fest Toronto 2013

Diesen Sonntag war es endlich soweit: RIOT FEST!!!

Seitdem Myri und ich in Toronto angekommen sind und wir die Poster für dieses zweitägige Festival mit erstklassigem Lineup (zumindest am zweiten Tag) gesehen hatten, konnten wir es kaum abwarten – es hat sich gelohnt zu warten!

Wir hatten uns Tickets für den zweiten Tag des Festivals besorgt und konnten zusammen mit Olli und unserem britischen Kumpel Ryan folgende Bands bei bestem Wetter sehen: Single Mother, The Flatliners, Best Coast, Dinosaur Jr., Rocket From The Crypt, The Weakerthans, Iggy And The Stooges (!!!)  und The Replacements.

Alleine wegen Iggy & The Stooges hätte es sich schon gelohnt Tickets zu besorgen aber wir bekamen zusätzlich die Gelegenheit  die großartigen Dinosaur Jr. live zu sehen und dass die Weakerthans eine meiner absoluten Lieblingsbands sind brauche ich für die Meisten eigentlich nicht noch extra zu erwähnen. Letztere einmal in Kanada zu sehen war Teil meiner imaginären Kanada-To-Do-Liste und ich bin extrem erfreut dies schon so schnell nach unserer Ankunft abhaken zu können. Sie kommen nämlich aus Kanada (Winnipeg in Manitoba) und ich habe sie schon das ein oder andere Mal in Deutschland live sehen können. The Flatliners –  eine Punkband aus Kanada – wurden mir in Slowenien von Mark vorgestellt und sie live sehen zu können hat mich auch extrem gefreut.

Mit J Mascis von Dinosaur Jr. sind wir in den dröhnend schönen Genuss einer lebenden Guitarren-Legende  gekommen. Er wurde vom Rolling Stone Magazin auf Platz 86 der 100 besten Gitarristen aller Zeiten gewählt und hat seinen Platz auf der Liste in Toronto mehr als würdig verteidigt und hat uns alle mit einem zufriedenen Grinsen im Gesicht begeistert zurück gelassen.

Wo wir schon mal bei legendären Musikern sind, unser absolutes Highlight des Abends war der mittlerweile 66-jährige Jim Newell Osterberg – die meisten kennen ihn als Iggy Pop. Berühmt-berüchtig für seine Bühnenpräsenz war wie schon erwähnt die Vorfreude groß und somit auch unsere Erwartungen an das Konzert. Es war daher umso schöner zu sehen, dass der gute Herr auch mit 66 noch richtig schön hohl dreht sobald er eine Bühne betritt. Nachdem uns Dinosaur Jr. grinsend zurückließen waren wir nach Iggy einfach nur noch sprachlos vor Begeisterung und komplett durchgeschwitzt.

Die letzte Band des Abends waren The Replacements, die ihr erstes Konzert in 25 Jahren spielten. Beim BBQ im Hostel haben wir den Abend vorher zwei Australier getroffen die hierfür extra nach Toronto geflogen sind und für diesen Wochenendausflug beide 1900$ alleine für die Flüge hingeblättert haben. Was man nicht alles für seine Lieblingsband bereit ist auf sich zu nehmen. Den Jetlag der Jungs möchte ich nicht haben.

Rock on!

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Ryan

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Dinosaur Jr.
J Mascis von Dinosaur Jr.
John K. Samson von den Weakerthans
John K. Samson von den Weakerthans

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Iggy Pop!!
Iggy Pop!!

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Scarborough Bluffs

Letztes Wochenende hatten wir uns spontan überlegt das schöne Wetter und meine freien Tage zu nutzen (jobmäßig gibt es bald ein gesondertes Update) und in den Algonquin Park nördlich von Toronto zu fahren. Sonntagabend nach dem Ausflug mit Marks Eltern haben wir uns dann endlich mal in Ruhe hingesetzt und nach Mietwagen geschaut – wahrscheinlich könnt ihr euch denken, dass das dann doch etwas zu spontan war. :)

Deshalb haben wir den Ausflug kurzerhand um eine Woche verschoben und sind am Montag stattdessen zu den Scarborough Bluffs gefahren, wo man auch mit Nahverkehr hinkommt. Die „Bluffs“ sind Steilklippen am Ontariosee und befinden sich im Osten von Toronto – das hört sich nicht weit an, aber wir waren weit über eine Stunde unterwegs. Von der Bushaltestelle war es dann noch ein ziemlich langer Weg durch die angrenzenden Wohngebiete und Natur oberhalb der Klippen, war aber beides sehr nett. Ich gebe allerdings zu, dass meine mangelnden Ortskenntnisse und das Fehlen einer Karte den Weg nicht unbedingt verkürzt haben…

Ich mach es mal kurz: die Felsen waren zwar nicht ganz so spektakulär wie erwartet, aber wir hatten einen wunderschönen und entspannten Tag mit bestem Wetter. Nach besagtem Herumirren haben wir auch den Weg zum Fuß der Klippen gefunden und den künstlichen Strand und Hafen erkundet. Der einzige Weg führt übrigens direkt an einer stark befahrenen Autostraße entlang, ohne jeglichen Fußgängerweg – Kanadier und ihre Autos! Den Gedanken, dass nicht alle mit eigenem fahrbaren Untersatz unterwegs sein könnten scheinen Stadtplaner hier völlig absurd zu finden.

Übrigens hatten wir auf dem Rückweg riesiges Glück: gerade als wir fluchend den Rückweg antreten wollten (steil bergauf und wieder an der elenden Straße entlang) hat uns ein netter Kanadier mit seinem kleinen Sohn eine Mitfahrgelegenheit angeboten. Er hat uns dann letztendlich sogar bis zur Bushaltestelle gebracht und uns damit den unangenehmsten Teil des Rückwegs erspart , sehr nett!

Hier noch ein paar Fotos (einige von Tobi, einige von mir):

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Kleinburg – McMichael Canadian Art Collection

Ahoi! Endlich schaffen wir es auch mal wieder uns zu melden. Entschuldigt, dass wir euch so lange haben warten lassen, wir waren die letzten Tage viel unterwegs.

Am Sonntag vor einer Woche (18.08.) waren wir  in Kleinburg, einem kleinen Ort etwas nördlich von Toronto, wo wir uns die McMichael Canadian Art Collection angeschaut haben und ein extrem leckeres Picknick mit deutschen Spezialitäten in der Natur genießen konnten. Vielen lieben Dank an Michelle und John die uns dazu eingeladen haben! Es war ein wirklich schöner Sonntagnachmittag außerhalb des Stadtgetöses und ohne sie wären wir nie auf die Idee gekommen dort hin zu fahren.

Die Ausstellung umfasst Sammlungen der „Group of Seven“ (impressionistische Maler, die eine eigene kanadische Identität in der Kunst entwickelten), Inuit und First Nations Kunst und zeitgenössische kanadische Kunst.

McMichael - Canadian Art Collection
McMichael – Canadian Art Collection

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Großartiges Picknick von Marks Mutter organisiert
Großartiges Picknick von Marks Mutter organisiert
Mit Michelle und John vor einem Inukshuk
Mit Michelle und John vor einem Inukshuk
Mit Michelle und John vor einem Inukshuk
Gruppenfoto Nr. 2

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Die erste Woche mit Olli in Toronto

Die letzten Tage bin ich mit meinem Bruder viel durch Toronto gelaufen und wir haben ein wenig Sightseeing und Shopping gemacht. Am Mittwoch waren wir bei einem Baseball Spiel der Toronto Blue Jays. Unser Fazit war, nachdem wir das Stadion  nach vier Stunden vorzeitig verlassen hatten, dass man wohl mit diesem Sport aufwachsen muss. Dennoch war es eine nette Beschäftigung und die Atmosphäre im Stadion war gut und das Stadion selbst gehört zu den Sehenswürdigkeiten Torontos. Unser Ticket für das Blue Jays Spiel gegen die Boston Red Socks war mit 17$ auch billiger als die Touri-Führung durch das Stadion. Bald geht dann auch die Basketball Saison los und ich kann mir hoffentlich ein NBA Spiel der Toronto Raptors anschauen. Tickets für das Hockey Team – Toronto Maple Leafs – sind wohl so gut wie unmöglich zu bekommen weil sie zum Großteil von den ganzen Banken aufgekauft werden und an irgendwelche Geldsäcke in Anzügen verteilt werden, die dann sowieso nicht zum Spiel auftauchen. Das wurde mir zumindest so von Einheimischen erzählt, aber eventuell habe ich ja Glück.

Weiterhin habe ich mit Olli das Freibad um die Ecke ausgetestet, was bei den wieder ansteigenden Temperaturen echt erfrischend war. Freibäder sind in Kanada übrigens kostenlos.

Heute Abend werden wir dann erneut beim BBQ auf dem Hostel Dach vorbeischauen 😉

Morgen machen wir einen Tagestrip nach Kleinburg um uns kanadische Kunst anzuschauen. Marks Eltern waren so nett und haben uns angerufen ob wir nicht mit ihnen dort hin fahren möchten. Wir freuen uns sehr und sind gespannt!

Hier ein paar Fotos der letzten zwei Tage

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Hotdogs oder „street meat“ wie sie hier genannt werden sollte man auf jeden Fall probieren!
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Im St. Lawrence Market
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Peameal Bacon Sandwich aus dem St. Lawrence Market – Von Anthony Bourdain empfohlen
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Austern – in der Bretagne sind sie garantiert frischer und billiger
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Antipasti – St. Lawrence Market
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„Old Town“ Toronto (kein Gebäude ist hier älter als 200 Jahre)
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Wasserspeier an der alten Stadthalle
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Alt trifft neu
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„Old Town“ Toronto – King Street
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Etwas abseits des Stadtlärms – entspannen an der Harbour Front

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Condos

Rückmeldung

Hallo,

nachdem ich in dieser Woche durch eine schlimme Lebensmittelvergiftung außer Gefecht gesetzt wurde geht es mir endlich wieder gut! Die Vergiftung habe ich mir wahrscheinlich Samstag vor einer Woche bei Subway zugezogen. Dort hatte ich ein kleines Sub des Tages zu Mittag mit einem Getränk aus einer dreckigen Soda-Maschine zum selbst zapfen. Das erste Getränk sollte Sprite sein war aber voller brauner Bröckchen. Habe mich beschwert und einen neuen Becher bekommen, die Bröckchen waren aber immer noch im Getränk. Der dritte Becher wurde dann einfach mit Cola gefüllt und von mir getrunken. Daher mutmaße ich jetzt, dass Subway der Ursprung meiner Lebensmittelvergiftung war.

Die nächsten Tage waren dann eher unangenehm und ich lasse sie an dieser Stelle lieber mal aus. Am Mittwoch hatte ich ein Jobinterview bei McDonalds. Mir ging es schon soweit wieder besser, dass ich für ein bis zwei Stunden die Wohnung verlassen konnte aber das Interview war trotzdem kein Erfolg. Anhand meiner online Bewerbung hatten sie mich für eine Managerlaufbahn vorgesehen aber ich darf nur ein Jahr in Kanada arbeiten und deswegen war ich nach 30 Minuten wieder zu Hause im Bett.

Donnerstag bin ich dann zu einem Arzt in einer nahe gelegenen Walk-in-Klinic gegangen. Ich musste für den Besuch 35$ zahlen, die mir meine Krankenversicherung zurückerstattet. Im Wartezimmer hing ein riesiger Fernseher auf dem furchtbare amerikanische Arzt-talk-shows liefen – zum Glück kam ich schnell dran.

Der Arzt war nett und alt und untersuchte mich gründlich bis ich meine Selbstdiagnose – Lebensmittelvergiftung – bestätigt bekam.

Heute ist wieder Samstag und mir geht es wieder gut. Ich sitze gerade in einem Cafe und genieße endlich wieder die Sonne während ich meine mobile Internet-Verbindung ausnutze.

Am Montag kommt mein Bruder Olli nach Toronto, ich denke sein Besuch wird reichlich Blog-Material liefern!

 

Hier werde ich nicht hingehen!  Foto in einem Frisörsalon
Hier werde ich nicht hingehen!
Foto in einem Frisörsalon

Honest Ed’s

Schon wieder eine Woche rum seit dem letzten Eintrag! Die Zeit vergeht viel zu schnell – mehr zu unseren aktuellen Zeitvertreiben (= Jobs) gibt’s demnächst, hier erstmal ein Lebenszeichen anderer Art.

Erstmal zum unspaßigsten Ereignis dieser Woche: Tobi hat sich leider eine heftige Lebensmittelvergiftung zugezogen und lag die letzten Tage komplett flach. Seit heute geht es endlich wieder ein wenig besser, morgen sollte es hoffentlich überstanden sein. Vorher hatten wir auch schon den ersten Besuch in unserem Zimmerchen: da das Hostel wegen zwei Festivals in der Stadt komplett ausgebucht war, hat Ryan drei Tage lang bei uns gepennt. Es gibt deshalb auch eine gute Nachricht für alle zukünftigen Besucher: wir haben uns komplett mit Gästematratze und -bettzeug eingedeckt, ihr müsst also nur noch kommen. 😉

Gestern war schließlich mein freier Tag diese Woche und da Tobi unpässlich war, bin ich nachmittags noch ein wenig durch die Stadt gelaufen. Mein Ziel war eigentlich der riesige High Park im Westen der Stadt, aber als ich dort ankam war es schon relativ spät und ich wollte bei Dunkelheit nicht alleine durch einen Park wandern. Also bin ich wieder zurück und habe noch einen kleinen Umweg zu Honest Ed’s gemacht – davon wollten wir euch sowieso schon lange mal berichten.

Honest Ed’s ist ein Kaufhaus an der Ecke Bloor und Bathhurst in The Annex, das einen kompletten Block einnimmt und in Toronto eine Art Legende ist. Der Gründer „Honest“ Ed Mirvish eröffnete an dieser Ecke 1948 seinen – damals noch viel kleineren – Laden und machte bald mit seinen spektakulären Verkaufsaktionen Schlagzeilen. Er selbst kam aus einer armen Einwandererfamilie, ebenso wie seine Kunden. In den 1950ern expandierte das Geschäft und erhielt nach und nach sein heutiges Aussehen mit den theaterähnlichen Werbetafeln (hier blinken nachts 23.000 Glühbirnen) und den Sprüchen und Aufrufen an mögliche Kunden. Auf den Grundstücken um das Kaufhaus herum – alle ebenfalls im Besitz von Ed Mirvish – siedelten sich Theater, Buchläden und Bars an, die der Theaterliebhaber mit niedrigen Mieten förderte. Das Gebiet heißt heute sogar offiziell „Mirvish Village“.

Im Laden selbst sieht es dagegen erstmal unspektakulärer aus: in hallenartigen Räumen mit Neonbeleuchtung werden hier Schnäppchen aller Art angepriesen. Das Kaufhaus erstreckt sich über zwei Gebäude, die unterirdisch und durch einen kleinen Übergang im Obergeschoss miteinander verbunden sind – das Layout des Ladens erinnert sehr an ein Labyrinth. Der Spruch „Come in and get lost!“ auf den Außentafeln ist da durchaus wortwörtlich zu verstehen.
Alle Preis- und Werbeschilder sind hier noch handgemalt und an den Wänden hängen Werbeposter, großformatige Fotos von prominenten Besuchern und Verehrern des Ladens bzw. seines Besitzers und alles mögliche andere – etwa eine riesige, skurrile Kuckucksuhr.

Der Laden ist wirklich einzigartig und man hat das Gefühl in einer völlig anderen Ära einzukaufen. Davon abgesehen ist es tatsächlich auch billig: wir haben uns hier für sehr wenig Geld mit dem Notwendigsten eingedeckt, als wir in unser Zimmer gezogen sind. Umso schader, dass die Tage von Honest Ed’s gezählt sind. Ed Mirvish ist 2007 gestorben und vor zwei Wochen wurde nun bekannt gegeben, dass das Gebäude zum Verkauf steht – für den Preis von 100 Mio. $. Enstehen sollen auf dem Grundstück mehrere Condos – mehrstöckige und völlig anonyme Appartmentkomplexe, die es in Toronto sowieso schon zuhauf gibt und die an jeder Ecke aus dem Boden schießen.

Die Fotos vermitteln hoffentlich einen kleinen Eindruck. Achtung: ich war in Fotolaune… :)

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Hier noch ein paar Fotos von Sachen, die mir unterwegs vor die Linse gelaufen sind. Das erste Bild nimmt nochmal Bezug auf unseren letzten Beitrag: das ist die Kreuzung, an der es passiert ist und hier sammeln sich Beileidsbekundungen und Protestsprüche auch noch nach der Demo gegen ungerechtfertigte Polizeigewalt.

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