Monats-Archive: September 2013

Geburtstag im Algonquin-Park

Heyho!

Am Wochenende hatte ich meinen 27. und war mit Tobi und unseren guten Freunden Ryan und Nesta nochmal im Algonquin Park. Der Herbst ist ja inzwischen nicht mehr abzustreiten, daher wollten wir uns das gerade beginnende Farbenspiel nicht entgehen lassen und nochmal ein bisschen mehr von dem fantastischen Park sehen. Das Wetter war uns allerdings leider nicht gnädig: samstags hat es nonstop geregnet und sonntags ist die Wolkendecke erst rechzeitig für die Rückfahrt nach Toronto so richtig aufgerissen – aber es war ein großartiges Wochenende! Um mal den Unterschied zu demonstrieren und was das Wetter alles ausmacht –> so sah es am Samstag bei der Ankunft bzw. Sonntag bei der Abfahrt aus:

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Viel zum Park schreiben muss ich ja nicht mehr. Diesmal haben wir etwas weiter weg in einem Motel in Huntsville übernachtet, da das Hostel bereits ausgebucht war – allerdings zum selben Preis und soo viel komfortabler. Und nicht zu vergessen: um ein bisschen zu feiern bietet sich ein eigenes Zimmer auch viel mehr an als ein Schlafsaal. 😉

Inzwischen sind wir zurück in Toronto, plagen uns wieder mit der elenden Frühschicht rum und klicken uns wehmütig durch die Fotos vom Wochenende. Am liebsten würde ich ja direkt wieder hinfahren, aber dieses Wochenende ist (wegen dem zu erwartenden Höhepunkt des Indian Summers bei gleichzeitig schönem Wetter) leider wirklich alles ausgebucht.

Hier die Fotos vom ersten Tag – grau in grau. Wir sind mit den beiden erst einen sehr kurzen Wanderweg gelaufen („Hardwood Lookout“), der allerdings auch ziemlich unspektakulär war. Danach sind wir zum „Lookout“ Trail, den wir mit  Olli ja bereits gemacht hatten, um die Aussicht auch Ryan und Nesta zu zeigen:

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Am zweiten Tag sind wir dann zu dem recht schwer zugänglichen Wanderweg „Booth’s Rock“ gefahren, der uns allen extrem gut gefallen hat. Der etwa dreistündige Trail führt erst durch den Wald zu einer Klippe mit toller Aussicht, dann an einer alten Bahnstrecke entlang (von der aber nichts mehr übrig ist) und schließlich um einen hübschen See herum:

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Die schönsten Farben konnte man übrigens direkt am Higway 60 bewundern, siehe letztes Foto (leicht unscharf, weil aus dem fahrenden Auto raus fotografiert). In einigen Tagen ist es dann so weit und der ganze Park strahlt in dunklem Rot, Orange und Gelb.

An dieser Stelle noch tausend Dank für all eure lieben Geburstagswünsche!! Ich hatte erst am Sonntagabend wieder Empfang auf dem Handy und plötzlich ein randvolles Email-Postfach – habe mich riesig gefreut! Die Antworten dauern vielleicht noch ein bisschen, aber schon mal auf diesem Weg: Danke :)

Algonquin Provincial Park – Teil II

 

 

Myri hat in ihrem Eintrag über unseren Kurztrip in den Algonquin Park schon alles sehr gut zusammengefasst, so dass ich  nichts mehr hinzufügen muss. Trotzdem bekommt ihr hier noch eine kleine Auswahl meiner Fotos zu sehen. Und ja Moskitos sind Arschlöcher! Ich möchte trotzdem zurück und noch ein paar andere Wanderstrecken ausprobieren.

 

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Algonquin Provincial Park – Teil I

Hallo!
Letzte Woche Montag und Dienstag waren wir mit Olli endlich im Algonquin Provincial Park, nachdem es in der Woche vorher ja leider nicht geklappt hatte. Das Wetter war zwar nicht mehr ganz so schön, aber der schlimmste Regen hat sich zum Glück direkt mit unserer Ankunft gelegt, sodass wir zumindest immer trocken geblieben sind (von durchgeschwitzten Klamotten mal abgesehen). Danke nochmal an Tobi, der uns durch den strömendem Regen sicher ans Ziel gebracht hat!

Der Algonquin Provincial Park ist der älteste Park Ontarios und liegt etwa 3,5 Stunden nördlich von Toronto. Er ist stolze 7650 km² groß – zum Vergleich: das ist ein Drittel der Fläche Hessens bzw. das Bundesland Bremen würde in dieses Gebiet 18 Mal reinpassen! Der Park ist so groß, dass man auf dem Highway 60, der lediglich durch den kleinen Südteil des Parks führt, weit über eine Stunde unterwegs ist um von einem Eingangstor zum nächsten zu fahren. Zu sehen gibt es Laub- und Nadelwälder, Sümpfe und über 2500 Seen – außerdem zahlreiche Tierarten, darunter Schwarzbären, Elche, Hirsche, Biber, Otter und Nerze. Kleiner Spoiler vorweg:  das einzige Tier, das uns begegnet ist, war ein Streifenhörnchen, das sich die Backen mit Nüssen vollgestopft hat. Aber wir können stolz berichten, dass wir einen dicken Bärenhaufen und Tatzenabdrücke gesehen haben (siehe Fotobeweis -> letztes Bild).

So sieht es übrigens aus, wenn man durch den Park fährt:

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Wir haben außerhalb des Parks in einem Hostel übernachtet und sind mit dem Mietwagen in den Park reingefahren (Tageskarte pro Auto: 16 $) – anders kommt man wegen der Distanzen auch garnicht voran; öffentliche Verkehrsmittel gibt es nicht (typisch Kanada). Direkt am Highway befinden sich Parkplätze, von denen dann diverse Tageswanderwege starten. Am ersten Tag haben wir einen der kürzesten Wege genommen, weil es schon recht spät war („Lookout Trail“), am zweiten Tag sind wir den 7,5 km langen „Track & Tower“ gelaufen (auf dem Foto sieht man übrigens das Hinweisschild und den Parkplatz zu diesem Wanderweg).

Wir waren auf jeden Fall völlig begeistert von dem Park und kommen garantiert wieder! Da wir beide sehr viele Fotos gemacht haben, machen wir diesmal zwei separate Einträge um euch nicht völlig zu erschlagen – hier also erstmal meine Fotos. Vorher aber noch ein paar allgemeine Erkenntnisse aus unserem Besuch im Algonquin Park:

1. Kanadische Mücken sind Arschlöcher
2. Man kann auch in Turnschuhen wandern
3. Die Qualität eines Hostel hängt von den Leuten ab, die es führen (egal wie gut die Anlage ist)
4. Algonquin Park weist pro Hektar definitiv mehr deutsche Touristen als Bären auf
5. Mücken sind Arschlöcher!!!

Fotos vom „Lookout“ Trail am ersten Tag:

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Fotos vom „Track & Tower“ am zweiten Tag:

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Eine kleine Anekdote noch zum Abschluss. Als wir auf dem Aussichtspunkt des Track & Tower Trails saßen und gemütlich gepicknickt haben, kamen nach uns erst ein älteres deutsches Ehepaar dazu, dann eine große Gruppe Deutscher in unserem Alter (alle von Kopf bis Fuß in Outdoorklamotten), noch zwei weitere Touristen und dann ein Kanadier mit seiner österreichischen Freundin. Besagter Kanadier drehte sich irgendwann um und rief gespielt verzweifelt in die Runde, ob er denn der einzige Kanadier hier oben sei, er würde nur Deutsch um sich rum hören… ich würde gerne behaupten, dass das ein Zufall war, aber wir haben tatsächlich sehr, sehr oft im Park Deutsch gehört und auch das Hostel war voll mit Landsleuten. Es bestätigt sich immer wieder: egal in welchen abgelegenen Zipfel der Welt man reist – andere Deutsche trifft man trotzdem immer.

Bartverlust

Etwas furchtbares ist passiert… ich habe seit einer Woche einen Job als Kaffeeaufbrüher bei einer großen kanadischen Kette, die von einem Hockeyprofi gegründet wurde. Sie ist berühmt für Donuts, Kaffee und leckeres günstiges Frühstück. Allerdings musste ich mich, um den Job zu bekommen, von einem lieb gewonnenen Freund verabschieden – meinem Bart.

Um mir den Abschied etwas zu erleichtern hat Myri eine kleine Fotoserie gemacht während ich mich schrittweise von meinem Bart getrennt habe.
Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.
Sobald ich die Möglichkeit habe wird er wieder wachsen!
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