Wohnungssuche und der erste Besuch

Hallo!

Nach einigen Tagen ohne Neuigkeiten von uns kommt hier endlich wieder ein Update. Die letzten Tage waren geprägt von Wohnungssuche, Hitze, Regen, wieder Hitze, wieder Regen… und dann Besuch. 😉
Fangen wir mit der Wohnungssuche an: die war zuweilen sehr, sehr skurril. Zunächst saßen wir stunden- und tagelang im Gemeinschaftsraum des Hostels und haben Craigslist und Kijiji nach Angeboten durchforstet. Direkt neben uns die Konkurrenz , denn die meisten hier sind in genau derselben Situation. Die wenigen akzeptablen Angebote haben wir dann direkt angeschrieben oder –gerufen und waren in den letzten Tagen bei insgesamt drei Besichtigungen:

Nr. 1: „Die Wohnmaschine“
Winziges, fensterloses Zimmer, in das gerade mal ein Bett und ein winziger Tisch passte, wahlweise im Dachgeschoss oder Keller – dort dann nicht mal mit der Option aufrecht zu stehen. Der Spaß hätte dann auch 900$ im Monat gekostet; ohne Mietvertrag, versteht sich. Auf die Art und Weise wird das Haus von einer findigen Geschäftsfrau an 20+ Leute vermietet, hauptsächlich asiatische Studenten.

Nr. 2: Die verrückte Katzenfrau
Kennt ihr die verrückte Katzenfrau von den Simpsons? Herzlich Willkommen bei potentieller Vermieterin Nr. 2! Der vorangegangene Emailaustausch hätte uns eigentlich schon verraten können, auf was wir uns hier einlassen würden, aber wir waren neugierig und wollten es wissen. Die Emails kamen von „Solitaire“ und waren mit esoterisch-verschrobenen Sprüchen versehen… die Realität war allerdings noch eine Spur schärfer: eine Bruchbude, dreckig-siffig, nicht gerade der beste Stadtteil, beißender Katzengeruch, diverse Katzen, ein Hund – und Solitaire, der wir glücklicherweise nicht die Hand schütteln mussten. Wir ersparen euch weitere Details.

Nr. 3: Chinesischer Möbelladen
Völlig ohne Erwartungen waren wir dann gestern Morgen bei der dritten Besichtigung. Im Internet waren keine Fotos zu sehen und die Beschreibung fanden wir auch eher knapp. Aber: das Zimmer ist direkt an der Grenze Kensington Market/China Town (zentraler geht es kaum) und der Preis auch ok. Direkt über einem chinesischen Möbelladen gelegen, ein unmöbliertes Zimmer mit eigenem Bad (Dusche/WC) und geteilter Küche. Das Ritz ist es nicht, aber für ein halbes Jahr hoffentlich okay – deshalb haben wir es genommen! Hier gab es im Gegensatz zu den meisten anderen Angeboten auch einen ordentlichen Mietvertrag (60 Tage Kündigungsfrist). Nächste Woche Donnerstag (nach unserem Trip nach Hamilton) ziehen wir ein und besorgen uns dann noch ein billiges Bett.

Nach der erfolgreichen Wohnungsbesichtigung haben wir noch gute Freunde aus dem Jahr in Slowenien getroffen. Mit Mark und Laura wollten wir eine Tour durch die Steam Whistle Brauerei machen, aber die war leider schon ausgebucht, deshalb haben wir uns mit einer kleinen Verköstigung entschädigt (auch nicht schlecht). Insgesamt war es ein sehr entspannter Besuch, der letztendlich auf der Dachterrasse des Hostels endete – wirklich toll, dass wir unsere Erasmus-Freunde auch Jahre später noch so regelmäßig sehen.
Soweit erst mal. Von Montag bis Mittwoch sind wir übrigens bei Marks Eltern in Hamilton eingeladen – wir sind gespannt!

Representing Rum Bumpers
Representing Rum Bumpers

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Unsere neue Bude in Downtown Toronto, direkt über einem chinesisch Möbelgeschäft
Unsere neue Bude in Downtown Toronto, direkt über einem chinesisch Möbelgeschäft
Die "Steam Whistle" Brauerei in Toronto. Leider waren die Touren schon ausgebucht. Haben trotzdem ein Freibier bekommen. Sehr leckeres Pilsener!
Die „Steam Whistle“ Brauerei in Toronto. Leider waren die Touren schon ausgebucht. Haben trotzdem ein Freibier bekommen. Sehr leckeres Pilsener!

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Besuch von Laura und Mark
Besuch von Laura und Mark

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Kirche und Feuerwehstation
Kirche und Feuerwehstation

 

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